Remote Aufnahmen für Interviews – Welche Tools sind gut?

22. Juni 2026

Die besten Tools für Online-Podcast-Interviews

„Welches ist das beste Tool für Remote-Interviews im Podcast?“
„Eignet sich Zoom für Podcast-Interviews?“

Diese beiden Fragen höre ich einfach immer und immer wieder.

Einige Podcaster*innen nehmen ihre Online-Interviews tatsächlich einfach über Zoom auf. Andere hingegen nutzen spezifische Plattformen, die speziell für Podcasts und Video-Podcasts gedacht sind.

In diesem Artikel bekommst du einen schnellen Überblick: welche Tools es gibt, wofür sie gut sind und wann ich welches empfehlen würde.

Zoom

Zoom ist eigentlich ein Video-Konferenz-Tool und dafür auch gemacht und bewährt.
Es ist und war nie für Aufnahmen, die später veröffentlicht werden sollen, gedacht. Was Podcast-Aufzeichnungen angeht, bin ich daher ziemlich zwiegespalten. Bzw. rate davon eher ab.

Einige Podcaster*innen nutzen es seit Jahren und sind zufrieden. Immerhin kennt und benutzt fast jeder Zoom, der Umgang ist bekannt und einfach.

Tatsächlich bearbeite ich manchmal Aufnahmen von Kund*innen, die mit Zoom aufgezeichnet wurden und die vollkommen in Ordnung sind.

Dann bekomme ich aber auch immer wieder das Gegenteil „auf den Tisch“ und verzweifel regelrecht in der Postproduktion an der schlechten Qualität. Und das ist nicht selten der Fall.

Wenn die Internetverbindung bei einem der Sprecher*innen nicht stabil ist oder schwankt, kommt es zu Qualitätseinbußen. Oder, wenn nicht die richtigen Einstellungen vorgenommen wurden, sondern das Tool einfach so wie es in den Grundeinstellungen ist, genutzt wird für Interviews.

Bei Zoom bekommst du die Aufnahme nur in komprimierter Form (m4a). Eine echte Rohdatei wie WAV ist nicht vorgesehen.

Oft bricht auch der Ton weg, wenn einer den anderen unterbricht (das kann schon ein zustimmendes „Aha“ sein). Und weggebrochene Töne bekommst du nicht wieder.

Wenn die Aufnahme schon per se nicht optimal ist (bspw. wegen schlechtem Mikrofon oder ungünstigen Raumbegebenheiten) und dazu auch noch mit sehr niedriger Bitrate abgespeichert wird (was häufig bei schlechter Internet-Verbindung passiert), kannst du sie in der Nachbearbeitung nur noch begrenzt retten. Ein wirklich guter Sound wird daraus jedenfalls nicht mehr.

Das hat unter anderem mit der Bandbreite und den Filtern zu tun, die Zoom standardmäßig über die Stimme legt. Zoom ist darauf optimiert, dass Sprache im Call „irgendwie verständlich“ bleibt, selbst bei schlechtem Netz. Dafür werden Details weggefiltert und der Ton stärker komprimiert. Heißt: Es gehen genau die Frequenzanteile und Feinheiten flöten, die einen Podcast warm und natürlich klingen lassen.

Und was Zoom einmal weggeglättet oder weggeschnitten hat, bekommst du in der Postproduktion nicht mehr zurück.

Deshalb rate ich bei Interviews zu Tools, die dir unkomprimierte Spuren liefern. Diese lassen sich viel besser bearbeiten und optimieren.

👉🏼 Du siehst, Zoom ist nicht das geeigneteste Tool für Podcast-Interviews.

Normalerweise rate ich davon ab, Podcast-Interviews mit Zoom aufzunehmen – zumindest wenn man Wert auf gute Tonqualität legt. Und nicht riskieren will, dass bei einer schlechten Internetverbindung Teile nicht richtig aufgezeichnet werden oder der Ton wegbricht.

Wenn du jedoch Zoom nutzen willst oder für den Notfall auf Zoom zurückgreifen musst, dann nimm vor der Aufnahme unbedingt spezielle Einstellungen vor!

In diesem Artikel erfährst du mehr zu den richtigen Einstellungen bei Zoom – inklusive Anleitung.

Riverside

In meinem Umfeld benutzen die meisten Podcaster*innen Riverside für ihre Remote-Interviews und weitestgehend sind alle zufrieden mit dieser Plattform: Vor allem mit dem Handling und der Aufzeichnungs-Qualität.

Du legst einen Termin an und schickst deinem Gast einfach nur einen Link. Der Gast muss nicht (wie bei Zoom) selber das Programm installiert haben oder angemeldet sein. Er kommt einfach über den Link in dein digitales Studio. Dort könnt ihr euch sehen und hören und die Aufzeichnung starten.

Das Ganze ist ziemlich niedrigschwellig und wenn du einmal weißt, wie du das „Studio“ einrichtest, geht es alles blitzschnell und einfach.

Riverside ist eine Art Online Aufnahmestudio, das unabhängig von der Internetqualität störungsfreie Aufzeichnungen liefert – da es quasi lokal aufnimmt.

Also wenn dein Internet instabil ist bzw. mal wegbricht, nimmt Riverside dennoch deine Spur (und die des Gastes) weiter auf. Das ist bei Zoom nicht der Fall und das kann dir echt den Ar** retten – bzw. das gesamte Interview.

Du bekommst sowohl getrennte und unkomprimierte Audiospuren als auch RAW-Videodateien bis hin zu 4k.

Das Tool kann genutzt werden für Soloaufnahmen und Remote-Interviews sowie für In-Person-Aufzeichnungen im selben Raum mit 2 Mikrofonen oder Hybrid-Aufnahmen (zwei Personen im selben Raum plus weitere Remote Gäste).

Riverside bietet neben den Aufzeichnungs-Möglichkeiten auch Streaming-Funktionen und jede Menge KI-Features für die Bearbeitung und Verbesserung deiner Aufnahmen.

Man kann seine Aufnahme direkt im Editor bearbeiten – unter anderem, in dem man Textpassagen löscht, anstatt im Audio direkt zu schneiden. Und man kann zahlreiche weitere KI-Funktionen nutzen, für die Tonoptimierung, Bildgestaltung oder auch Texte (von Transkripten & Shownotes bis Social-Media-Beiträge) und automatisch generierten Highlight-Clips.

Hinweis: Der Editor mit seinen echt toll klingenden Features funktioniert leider nicht immer reibungslos und sauber. Auch der KI-Output (Magic Clips oder Text-Content) ist nicht immer von bester Qualität.

Ich persönlich arbeite lieber in einem richtigen Schnitt-Tool und anderen Tools an dem Endergebnis. Für saubereren Schnitt und Sound und gute Texte.

Aber für alle, die eine schnelle All-In-One-Lösung brauchen und nicht einen all zu hohen Anspruch an Schnitt und Restverwertung (Texte und Clips) haben, ist der Editor mit seinen wachsenden Features von Riverside eine Option.

Selbst wenn du den Editor und die Bearbeitungs-Funktionen nicht nutzt, ist Riverside dennoch allein für die sauberen und sicheren Aufnahmen eine Überlegung wert.

Also, für alle, die zuverlässige Online-Interviews aufzeichnen wollen, ohne Qualitätseinbußen, ist es ein sehr empfehlenswertes Tool.

Übrigens: Riverside hat auch ein deutsches Interface – im Gegensatz zu SquadCast und Zencastr, die nur eine englische Oberfläche haben. Sitzt allerdings in den USA.


Hier gehts zu Riverside.fm*
Free-Version mit eingeschränkten Funktionen (bis 2 Stunden Aufzeichnung/Monat) und Pläne ab 24$ / Monat.

Du willst dich ganz schnell in Riverside zurecht finden, ohne jetzt noch ewig viele Tutorials zu suchen und schauen? – Dann hol dir die Schritt-für-Schritt-Anleitung für 0 Euro.

Schreibe mir dafür eine Mail!

Kurze Anmerkung noch: Seit Riverside vermehrt seine Entwicklung auf KI legt, hört man immer wieder von kleinen Fehlern. Hoffen wir, dass sich das mit dem Launch der neuen Version (Sommer 2026) wieder verbessert.

Man muss aber dazu sagen, dass kein Tool komplett fehlerfrei ist. Bei allen Tools haben User*innen hier und da von kleinen Problemen berichtet, die auftauchen können. Dennoch sind die hier genannten Tools in der Regel sehr zuverlässig und „die“ Player auf dem Markt.

SquadCast & Descript

SquadCast ist auch ein virtuelles Aufnahmestudio und funktioniert ganz ähnlich wie Riverside. Es ist speziell für Online-Aufnahmen und bietet ebenfalls ein einfaches Guest-Handling sowie getrennte Audio- und Videospuren nach der Aufzeichnung, in hoher Qualität.

Sofern du SquadCast nicht nur für Online-Interview-Aufnahme, sondern auch für den Schnitt und weitere KI-Bearbeitungen nutzen willst, dann kannst du zu Descript switschen, zu dem SquadCast inzwischen gehört.

Descript bietet sehr viele KI-Funktionen, von Tonoptimierung, automatischem Schnitt, Schnitt-nach-Text, Clips mit Captions und vieles weitere. Ähnlich wie Riverside.

Allerdings weist der Editor auch öfter Probleme auf und vor allem mit der deutschen Sprache funktionieren einige KI-Funktionen (wie Füllwörter zuverlässig finden und rausschneiden) nicht immer gut.

SquadCast mit seiner hohen Aufnahme-Qualität in Kombi mit Descript und seinen KI-Features ist dennoch eine gute Alternative zu Riverside.


Hier gehts zu SquadCast* und hier zu Descript*
Free-Version mit eingeschränkten Funktionen (bis zu 1 Std Aufzeichnung / Monat) und Pläne ab 16 $ / Monat. Der Preis beinhaltet beide Tools.

Zencastr

Auch Zencastr ist ein browserbasiertes Recording-Tool für Remote-Interviews. Ebenso wie bei Riverside und SquadCast bekommst du getrennte Spuren pro Person in hoher (Roh-) Qualität und kannst die Dateien für die Postproduktion sauber runterladen.

Auch KI-Funktionen, automatische Clips, Text-Editing und vielen weiteren Feautures sind vorhanden, ähnlich wie bei den beiden anderen Plattformen.

Zencastr ist ein Pionier, was Remote-Aufnahmen angeht und ist nach einer etwas angestaubten Phase mit vielen Problemen wieder zurück mit neuem System, KI-Funktionen und angeblich zuverlässigen Aufzeichnungen mit sauberen, hochwertigen Aufnahmen.

Das Tool ist also ganz ähnlich in seinen Funktionen wie Riverside und SquadCast. Einige KI-Features wie ein KI-Agent, dem du Anweisungen zur Bearbeitung geben kannst, fehlen hier.

👉🏼 Derzeit (Stand: Februar 2026) gibt es einen genialen Free-Plan: Unlimited Stunden Video und Audio-Aufzeichnungen mit separaten Spuren! Eingeschränkungen gibt es bei größeren Video-Aufnahmen (4k) und Video-Downloads in dem Free-Plan. Wenn du aber „nur“ Audio-Spuren verwendest und dennoch die Interviews sicher und mit Video aufzeichnen willst, ist das ein tolles Angebot. Wenn du mehr willst, kannst du aufstocken zu einem Bezahlplan.


Hier gehts zu Zencastr*
Free-Version mit eingeschränkten Funktionen (aber unlimited Stunden Audio-Aufzeichnungen!) und Pläne ab 24 $ / Monat.

Worauf du achten solltest bei Web-Recording (Riverside, SquadCast und Zencastr):

  • Browser-Setups sind anfällig, wenn Leute mit „exotischen“ Browsern, blockierenden Plugins oder sehr alten Geräten reinkommen. Oft funktionieren nur spezielle Browser wie Chrome oder Edge.
  • Nach der Aufnahme musst du sicherstellen, dass alle Spuren vollständig hochgeladen sind, bevor jemand den Tab schließt (gilt bei solchen Tools generell). Allerdings sind die Aufnahmen auch nicht weg, wenn bspw. der Gast eher rausgeht. Du musst ihn später nur bitten, erneut das Tool zu öffnen für den restlichen Upload.
  • Die Editoren versprechen viel, es gibt super viele KI-Features, aber oft ist die Qualität der „schnellen“ KI-Bearbeitung nicht immer die beste. Du kannst die KI personalisieren, damit der Output besser wird. Würde ich unbedingt machen, wenn du damit arbeitest!

Und nun kommen wir zu einem weiteren Remote-Recording-Tool, das etwas anders funktioniert als die zuvor genannten und das auch besser als Zoom ist:

Studio Link ist im deutschsprachigen Raum ein Klassiker für Remote-Aufnahmen. Es ist kein Video-Tool, sondern auf hochwertige Audioverbindungen ausgelegt. Es ist also geeignet, wenn du deine Remote-Interviews ohne Video führen willst oder ohne Video-Aufzeichnung.

(Wenn du nur das Video zum Zweck und nicht für die Ausstrahlung nutzen willst, dann kannst du Videos auch parallel über ein anderes Tool wie Jitsi oder Zoom laufen lassen.)

Du kannst Studio Link als Standalone nutzen oder als Plug-in in deiner DAW (z. B. Reaper/Ultraschall).

Für Gäste ist oft ein kleiner Installationsschritt nötig (je nach Variante). Es gibt aber auch die „einfach-nur-den-Link-klicken“-Funktion (in Studio Link „QuickWeb“ bezeichnet).

Das Tool ist sehr fokussiert und nicht überladen.

Wer den ganzen KI-Schnickschnack und Videoaufzeichnung nicht braucht und sich technisch etwas reinfuchsen will, für den ist dieses günstige Tool vielleicht das Richtige.

Wann Studio Link sinnvoll ist

  • Wenn du Audio only machst und ein schlankes, bewährtes Setup willst.
  • Wenn du nicht so viel Budget hast, aber dennoch gute Qualität wünschst.
  • Wenn du mit Reaper/Ultraschall arbeitest und gerne direkt im Projekt aufzeichnest.

Studio Link lebt davon, dass dein Recording-Workflow sauber ist (Routing, Spur-Setup, Monitoring). Dazu ist es eine sehr günstige Variante. Aber eben mit einigen Abstrichen.

Wenn du es „einfach“ von der Einrichtung und Benutzung haben willst und Videoaufzeichnungen brauchst, ist ein „All-in-one“-Tool wie Riverside oft einfacher.

Wenn du Studio Link (und somit ein deutsches kostengünstiges Tool) magst: nutz es für Audio und mach Video wenn überhaupt nur als „wir sehen uns“, aber nicht zum Veröffentlichen.


Hier gehts zu Studio Link*
Free-Version mit eingeschränkten Funktionen und Pläne zwischen 1-10 Euro/Monat.

Eigenschaften der verschiedenen Tools

In dieser Tabelle sind noch einmal ein paar Kriterien und KI-Funktionen im Vergleich zur Übersicht aufgezeigt.

Und im Notfall? Telefonieren!

Wenn du akut Probleme hast mit dem Internet und dein Interview nicht verschieben oder abbrechen willst: Dann kannst du zur Not auch aufs gute alte Telefon zurückgreifen. Ja, genau, t-e-l-e-f-o-n-i-e-r-e-n! Weißt du noch, wie das geht? 😉

Ihr führt euer Gespräch dann am Telefon und nehmt beide (sowohl du auf deinem Gerät, als auch dein Gast, auf seinem Gerät) eure eigene Spur lokal auf. Klatscht am besten zu Beginn 3x in die Hände, damit man später die Spuren besser synchronisieren kann.

Nach dem Telefonat speichert ihr die Aufnahme ab und ladet sie in eine Cloud – oder der Gast schickt sie dir.

Du kannst sie dann in deiner DAW / deinem Schnittprogramm zusammenfügen und bearbeiten.

Gute Qualität im Online Interview

Das beste Tool kann nur die Qualität sichern, die du reingibst. Oder die die Begebenheiten bieten. Bedenke daher bei der Aufnahme (neben guter inhaltlicher Vorbereitung), folgende Punkte:

(Das gilt für alle Gesprächspartner*innen, also für dich und deinen Gast)

  • Nutzt ein gutes Mikrofon (wenn der Gast keins hat, schicke ihm eins!)
  • Nutzt unbedingt Kopfhörer (kabelgebunden, kein Bluetooth!), sonst wird die Stimme des anderen aufgenommen
  • Bei Video: Nutze eine vernünftige Kamera (gute Webcams oder iphone-Kameras reichen oft) und nehmt in hoher Qualität auf (mindestens HD)
  • Stelle Echo-Cancellation und Voreinstellungen wie Noise Reduction in den Tools aus
  • Nehmt in einem hallarmen Raum auf ohne Störgeräusche
  • Achtet auf eine stabile Internet-Verbindung (am besten mit LAN-Kable statt WLAN!)
  • Macht eine Test-Aufnahme
  • Bearbeite den Sound (Hintergrundrauschen, Störgeräusche, Stimmfarbe, etc) in der Postproduktion und schneide Fehler raus

Und mache am besten auch immer eine BackUp-Aufnahme mit einem anderen Gerät oder Tool zusätzlich.

Better Save than Sorry!

FAZIT: Wann welches Tool für Online-Interviews?

Wenn Tonqualität und eine saubere Postproduktion Priorität haben, sind Riverside und SquadCast die sichereren Tools als Zoom, weil beide auf lokale Aufnahmen und getrennte Spuren setzen. Bei Riverside ist der klare Vorteil die Kombination aus hoher Videoqualität (bis 4K) und einem Rundum-Workflow für Audio und Video. SquadCast wird besonders interessant, wenn du danach sowieso in Descript weiterarbeitest, weil Recording und KI-Editing dann sauber zusammenpassen.

Zencastr ist ebenso spannend, wenn du ein All-in-one-Tool willst mit lokaler Aufzeichnung und separaten Spuren in hoher Qualität.

Es gibt für alle Tools eine Test- oder Free-Version mit eingeschränkten Funktionen. Aber: Kostenlos heißt nicht automatisch „sorglos“. Achte auf Speicherfristen, Aufnahme-Einstellungsmöglichkeiten, Export-Optionen und darauf, dass du deine Rohdateien rechtzeitig sicherst.

Studio Link ist die schlanke, fokussierte Lösung für Audio-only, vor allem wenn du in Reaper/Ultraschall arbeitest und gern direkt in deiner DAW aufzeichnest. Und wert auf Datenschutz legst – denn das Tool ist im Gegensatz zu all den anderen genannten Tools nicht aus den USA. StudioLink ist kein Video-Tool und auch keine „All-in-one“-Lösung, aber genau das ist für viele ein Vorteil: weniger Schnickschnack und mehr Fokus auf die reine Audio-Aufzeichnung.

Welches Tool für dich am besten ist, kann man nicht so pauschal beantworten. Es kommt drauf an, was du brauchst und was dir wichtig ist (deutsches Menü, hochauflösende Videos, Schnittoptionen, KI-Funktionen, hohen Datenschutz, Datenhoheit, usw.).

Probiere die Testversionen oder kostenlosen Varianten aus, um herauszufinden, welches Tool am besten zu dir passt. Um ein Gefühl zu bekommen für das Handling, die Qualität und die Funktionen.

Zoom bleibt für mich die Notfall-Lösung. Es ist bequem und für viele auf den ersten Blick am einfachsten. Weil man es ja schon kennt und bereits installiert hat. Aber es ist einfach nicht dafür gebaut, Podcast-Audio in gleichbleibend hoher Qualität zu liefern.

Wenn du Zoom nutzen musst, dann nur mit den richtigen Einstellungen und mit dem Bewusstsein, dass du im Zweifel nicht alles retten kannst. Und am besten mit einer lokalen Back-Up-Aufnahme (jede*r Sprecher*in lokal auf seinem/ihrem Gerät).

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