Überlegst du auch gerade, deinen Podcast zu einem Video-Podcast umzustellen? Oder von einem manuellen Vorgang zu dem automatischen Upload zu wechseln? Und fragst dich, wie das geht? Dann bist du hier richtig.
In diesem Artikel erhältst du Infos und eine Anleitung, wie du deinen Video-Podcast einrichtest und anbindest, so dass er automatisch über Podigee mit einem Klick zu YouTube, Spotify und Apple hochgeladen wird.
Inhaltsverzeichnis
Automatisch Video-Podcast hochladen bei Spotify, Apple und YouTube
Bis vor gar nicht all zu langer Zeit musste man seine Video-Episoden noch manuell bei YouTube und Spotify hochladen.
Bei Apple gab es an und für sich auch Video, aber das war so unbekannt und schwer auffindbar, deshalb wusste das kaum einer.
Nun aber wurde bei Apple umgestellt auf die Technik HLS (ich möchte dich nicht langweilen, was das bedeutet. Nur eins: Man sieht damit die Video-Option in der Apple Podcast App und kann zwischen Audio und Video hin- und her switschen).
Der Nachteil bei dem neuen Apple-Feature: Du kannst das nicht manuell bei Apple hochladen. Du BRAUCHST für diese Technik einen Hoster, über den der Video-Upload läuft.
Wenn du also deinen Video-Podcast auch bei Apple senden willst, dann musst zu einem Hoster gehen oder wechseln, der das technisch anbietet. Das ist nicht bei allen Hostern der Fall.
Der deutsche Hosting-Anbieter Podigee hat diese Funktion integriert: Einen automatischen Upload von Videos zu YouTube, Spotify und Apple.
Checke direkt bei Apple, welche Hoster die Funktion derzeit anbieten:
Video automatisch hochladen über den Hoster
Videos kann man nun also bei Apple, Spotify und YouTube hochladen – mit einem Klick.
Vielleicht hast du das alles schon mitbekommen, fragst dich aber, wie so ein automatischer Upload vonstatten geht und wie man das einrichtet.
Das ist tatsächlich eine gute Frage. Denn es gibt noch nicht viele Infos dazu im Netz.
Da ich kürzlich den Prozess mit verschiedenen Kundinnen gemacht habe, möchte ich hier etwas über meine Erfahrungen berichten, und dir Infos zur Verfügung stellen, damit du weißt, was du wie machen musst. Zudem möchte ich auf ein paar Baustellen und Probleme aufmerksam machen.
Es gab zwei verschiedene Fälle bei meinen Kundinnen:
Fall 1: Kundin hatte bereits einen Podcast – nur mit Audios. Und will nun die neuen Episoden mit Video hochladen.
Fall 2: Kundin hatte bereits einen Podcast, der bespielt wurde mit Audios und ab und zu auch Videos. Videos wurden bisher nur auf YouTube manuell hochgeladen und Audios sind automatisch mit Cover durch Podigee zu einem Video generiert und zu YouTube hochgeladen worden. Über den RSS-Feed.
Einiges lief bei beiden Kundinnen gleich ab, anderes war individuell je Fall zu beachten.
Damit du deine zukünftigen Video-Episoden mit einem Klick hochladen kannst, musst du den richtigen Plan bei Podigee gebucht haben. Meine Kundinnen haben den Scale-Plan dafür.
Dann ist dein erster Schritt, die Video-Verbindung herzustellen zu den Plattformen. Bei Spotify und Apple läuft das über API Anbindungen (bei beiden Plattformen jedoch auf unterschiedliche Weise) und ist somit keine reine RSS-Verknüpfung mehr. Das ist wichtig für dich zu wissen, vor allem, wenn du dynamische Ads in deinem Podcast nutzt! Dazu mehr weiter unten.
Die Verknüpfung startest du bei Podigee in „Exporte“.
Hier findest du oben drei Kacheln unter „Video“: YouTube, Spotify und Apple.

Wir gehen Plattform für Plattform durch.
Video-Anbindung zu Spotify über Podigee – so geht´s
Bei Spotify ist die Verbindung relativ easy – vorausgesetzt, es funktioniert alles.
Achte darauf, den richtigen Podcast zu verbinden und reiche ihn nicht doppelt ein!
Notiere dafür vorab deinen Spotify-Show-Link (diesen findest du in deinem Spotify-for-Creators-Account) und vergewissere dich, ob für die bisherige Verknüpfung dieser Link genutzt wurde. Zum Überprüfen klickst du in der Audio-Kachel auf Spotify – hier sollte der Link zu sehen (eingetragen) sein.
Passt alles, kann es losgehen:
- Klicke in Exporte auf die Spotify Kachel oben bei „Video“.
- Lies hier die Angaben durch (u.a. zu der API Verwaltung) und bestätige die Nutzungsbedingungen.
- Wähle „Nur neue Episoden“ wenn du erst ab jetzt Video hochlädst und kein Video in alte Folgen nachträglich hochladen willst.
- Klicke auf „Spotify Video aktivieren“
Die Video-Verknüpfung zu Spotify sollte jetzt gegeben sein.
Video-Anbindung zu Apple über Podigee – so geht´s
Bei Apple ist es ein bisschen komplizierter und mehrere Steps sind hier notwendig.
Wichtig: Du musst Zugriff auf den richtigen Podcast haben. Prüfe dies als aller erstes in Apple Podcasts Connect, ob der Podcast in deinem Account liegt. Liegt er bspw. bei einem ehemaligen Co-Host – so wie es bei meiner Kundin der Fall war – musst du das erst klären und Anspruch auf den Podcast erheben. Ansonsten kann es sein, dass der Podcast doppelt in Apple Podcasts erscheint.
Passt alles, kann es losgehen:
- Klicke in Exporte auf die Apple Kachel oben bei „Video“.
- Checke hier nochmal die Podcast ID
Nun brauchst du den API Schlüssel:
- Gehe in dein Apple Podcast Connect Account.
- Wähle deinen Podcast aus, gehe zu „Einstellungen“ und prüfe, ob die Bereitstellung eines Video-Podcasts verfügbar ist.
- Sollte diese Option nicht verfügbar sein, lass Apple wissen, dass du daran interessiert bist.
- Folge nun den Anweisungen, um einen API-Schlüssel zu erstellen:
- Gehe hier zum Menüpunkt „Schlüssel“.
- Klicke auf das Plussymbol (+) neben „Aktiv“.
- Gib einen Namen für den Schlüssel ein.
- Klicke auf „Erstellen“.
Achtung! Du kannst einen API-Schlüssel nur einmal laden!
- Klicke auf „API-Schlüssel laden“. Ändere den Dateinamen nicht und speichere dir eine Sicherungs-Kopie ab.
- Lade die angeforderte Schlüsseldatei bei Podigee hoch. Teile den Schlüssel nicht öffentlich.
- Apple prüft jetzt die Anfrage.
- Apple muss die Video-Auslieferung für deinen Podcast freigeschaltet haben. Erst dann kann die Verbindung aktiviert werden.
- Achtung: Mit der Prüfung und Freischaltung ist es noch nicht getan! Erst wenn du nach der Freigabe auf den Button „Aktivieren“ (in Podigee) klickst, ist die Verbindung da.
Die Freigabe kann etwas dauern und es kann sein, dass sie nicht „von allein“ geschieht. In unseren Fällen ging es erst, nachdem wir eine Mail an Apple geschrieben und es nochmal so beantragt hatten. Das rate ich dir auch.
Gehe über den Link „Contact us“ ganz unten auf der Seite bei Podcast Connect. Nutze „HLS Video“ als Thema und nenne deinen RSS-Feed. Und bitte dann darum, den Podcast freizugeben.
Falls du eine Mail schreiben willst, kannst du dich an diesem Text orientieren:
Show Title: xxxxxxx
Apple Podcasts Show ID: xxxxxxx
Feed URL: https;//podcasts.apple.com/us/podcast/xxxxxxxxxxx
Message:
Dear Apple Podcasts Support Team, I am the owner and host of the podcast “xxxxx” and would like to publish the upcoming episodes as a video podcast on Apple Podcasts through my hosting provider. At the moment, video podcast delivery does not appear to be enabled for my show. I would be very grateful if you could review my account and enable video delivery as soon as possible. Please let me know if you need any further information or if there are any additional steps I need to complete. Thank you very much for your support. Kind regards, xxxxxx
Wenn alles geklappt hat, dann sollte es nun so aussehen:

Nachdem der API-Schlüssel hochgeladen wurde und die Freigabe von Apple da ist, muss das Video noch aktiviert werden.

In der einzelnen hochgeladenen Video-Episode kannst du auch nach dem Upload nochmal prüfen in „Medien-Dateien“ ob unter dem Coverbild bei Spotify Video „Veröffentlicht“ steht und bei Apple Video „Verknüpft“.

Bei den Exporten steht in den Video-Kacheln nun auch „Veröffentlicht„

Achtung: Prüfe auch auf den Plattformen selber nach der Veröffentlichung, ob wirklich das Video ausgespielt wird.
Wir hatten hier ein paar Fehler. Checke in dem Fall in Podigee in der Episode in den Medien-Dateien, ob es eine Fehlermeldung gibt und kontaktiere den Podigee-Support. Lösche nichts und lade noch nichts neues hoch. Warte erstmal ab, ob Podigee dir helfen kann.
Die automatische Video-Upload-Funktion ist noch relativ neu und es gibt noch einige Bugs (Stand: September 2026). Es läuft also nicht zwingend alles immer rund. Aber der Support von Podigee ist echt fix, wenn es dringend ist (schreib das in den Betreff!). Das muss ich an dieser Stelle nochmal sagen.
Nach der Verbindung: Video-Podcast hochladen
Du lädst ab jetzt unter Medien-Daten nur das Video hoch. Aus diesem wird automatisch eine Audio-Datei generiert und ein automatisches Vorschau-Bild. Hast du ein eigenes Bild erstellt, kannst du es hier auch hochladen und (Achtung!) nach dem Upload musst du es noch auswählen!
Die Videos gelangen nach der Umstellung und Verknüpfung automatisch (in deinem Podcast) bei Apple Podcasts und Spotify. Hier ist Audio und Video dann jeweils auswählbar. In den anderen Podcast-Plattformen landet das generierte Audio.
Wenn du nur ein Audio hochlädst, landet nur dieses als Audio bei Spotify und Apple (und den anderen Plattformen) – es wird kein Video generiert daraus sondern es bleibt dann Audio-only. Das erkennen die Plattformen auch.
Du könntest also auch zwischen Audio und Video wechseln. So macht das meine eine Kundin. Sie hat Interviews als Videos und Solofolgen als Audio. Für Apple und Spotify ist das kein Problem. Für YouTube leider schon.
Bei YouTube läuft es generell alles etwas anders ab.
Video-Podcast Verknüpfung zu YouTube über Podigee
Du brauchst natürlich einen eigenen YouTube-Kanal, welchen du auch voll (dritte Stufe) verifiziert hast. Zudem ist es unabdingbar, dass du Zugriff zu deinem Google-Account hast. Ein externer Admin hat nicht die Rechte, die Verknüpfung zu machen.
Für die Verknüpfung musst du nun folgendes tun:
- Klicke bei Podigee in Exporte auf die YouTube Kachel oben bei „Video“.
- Klicke auf „YouTube-Konto verbinden“ und melde dich mit deinem YouTube bzw. Google-Account an, auf dem auch dein YouTube-Kanal liegt.
- Lies die Berechtigungen und erlaube Podigee den für diese Verbindung notwendigen Zugriff.
- Wähle den richtigen Kanal aus.
- Klicke links an, welche Folgen hochgeladen werden sollen. Vermutlich ist es „Keine bestehenden, nur neue Episoden“.
- Klicke rechts an, ob die Folgen veröffentlicht werden sollen oder nicht gelistet oder privat. Vermutlich ist es „Öffentlich“, es sei denn, du willst die Folgen nur bestimmten Hörer*innen mit Link zur Verfügung stellen.
- Wähle eine YouTube-Kategorie aus.
- Klicke auf „YouTube Video aktivieren“.

Bei YouTube musst du noch bedenken:
Podigee bzw. YouTube legt automatisch eine eigene Playlist in YouTube an, in die deine künftigen Videos automatisch reingeladen werden. Diese Playlist ist verbunden mit Podigee. Die Folgen werden nicht in eine bereits bestehende Playlist geladen!
Falls du schon alte Folgen in einer Playlist auf YouTube hast, und diese in der neuen Playlist haben willst, musst du sie dort manuell zufügen.
- Bearbeite als erstes die neue Playlist.
– Füge ein Coverbild und Podcast-Beschreibung zu.
– Ändere den Titel (Das Wort „Podigee“ kann raus).
– Stelle die richtige Reihenfolge ein
– Stelle die Playlist auf „Öffentlich“.
- Wähle alle alten Episoden aus und füge sie in die neue Playlist.
- Stelle dann die alte Playlist auf „Privat“ oder lösche sie (vorher den RSS-Feed deaktivieren!)
Alle neuen Episoden (Videos) kommen nun automatisch in die Liste nach dem Upload bei Podigee.
Achtung:
Verbinde die Playlist nicht zusätzlich mit dem RSS-Feed. Besteht bereits eine RSS-Verknüpfung, musst du diese kappen, wenn du Audio und Video nicht doppelt haben willst.
Fehler, Haken und Nachteile
Herausforderung bei Mix aus Audio und Video
Es gibt einen Unterschied, ob du ALLE Folgen als Video machst in Zukunft oder ob du einen Mix machst – mal Audio, mal Video. Letzteres ist leider etwas komplizierter. Denn mit der neuen Video-Verknüpfung werden keine Audios mehr automatisch zu Videos mit Coverbild. Und es werden keine Audios per se in YouTube geladen. D.h., diese würden fehlen.
Du kannst sie manuell hochladen in YouTube, musst dafür aber ein Video erstellen zuvor. Audios kannst du (derzeit) nicht bei YouTube hochladen.
Für Spotify und Apple ist es egal, ob du nur ein Audio oder ein Video hochlädst – es landet beides in den Plattformen.
Es gibt immernoch einige Bugs
Bei uns passierte u.a. das:
- Die Shownotes bei Spotify werden derzeit doppelt angezeigt, wenn man sie in Beschreibung und Shownotes einträgt. Was eigentlich sonst nicht der Fall ist. Das ist ein Fehler, an dem gerade noch gefeilt wird. Ich hoffe, er wird schnell behoben.
- YouTube hat bei meiner einen Kundin in einigen Videos automatisch ein KI-Label zugefügt, das man nicht weg bekommt. Es ist eine automatische Erkennung, die aber nicht zu funktionieren scheint. Denn in den Videos ist rein gar nichts mit KI generiert. Und man kann es nicht, wie beim manuellen Upload, angeben (ankreuzen), dass es KEINE KI ist.
- Beim Launch hatten wir eine Fehlermeldung beim Spotify-Export und das Video kam erst etwas später online. Auch an dieser Fehlermeldung sitzen Podigee und Spotify gerade.

Trotz Fehlermeldung ging das Video aber online und die Meldung war kurze Zeit später auch verschwunden.
Ein paar weitere wichtiger Punkte, die es noch zu bedenken gibt, bevor man sich für Video-Podcast entscheidet:
Bye Bye RSS?
Die Video-Anbindung an Spotify und Apple zeigt leider auch einen Nebeneffekt, der vielen Podcaster*innen nicht bewusst ist: sie höhlt das offene RSS-Prinzip Stück für Stück aus.
Statt dass eine einzige, plattformunabhängige Quelle alles steuert, entstehen mit jeder aktivierten Video-Funktion neue, proprietäre Verbindungen zu einzelnen Plattformen, jede mit eigenen Regeln, eigenem API-Zugang und eigener Abhängigkeit vom Hosting-Anbieter.
Bei Spotify wechselt sogar die komplette Show-Verwaltung von RSS auf eine plattformeigene Schnittstelle, ein Rückweg ist nicht einfach möglich. Zumindest nicht für die bereits veröffentlichten Folgen.
Podcast-Experte Rob Greenlee bringt das auf den Punkt: das sei ein Schritt Richtung plattformkontrollierte Syndizierung, nicht Richtung offene Distribution.
Wer über RSS bewusst Unabhängigkeit von einzelnen Plattformen gewinnen wollte, sollte sich die Video-Funktionen deshalb nicht als reines Reichweiten-Upgrade schönreden, sondern als bewussten Tausch: mehr Sichtbarkeit gegen mehr Abhängigkeit.
Die Video-Verbindung hat Auswirkungen auf deine Werbeeinnahmen und deine Statistiken
Sobald eine Folge nicht mehr über deinen RSS-Feed, sondern direkt an das System der Plattform übergeben wird, spielt die Plattform diese Datei aus ihrer eigenen Infrastruktur aus. Der Abruf läuft dann nicht mehr über deinen Hoster, sondern über die Plattform selbst.
Die Abrufe tauchen also nicht in deinen Hoster-Zahlen auf. Daher siehst du nicht vollständig, wie oft und wo deine Video-Episode tatsächlich gehört oder gesehen wurde.
Die Zahlen kannst du bei den Plattformen selber abrufen (Spotify for Creators, Apple Connect, YouTube Studio).
Aber: Für Dynamische Werbung, bei der die Zahlen der Hoster zählt, ist das ein Problem. Nur Werbung, die fest in die Audiodatei reingeschnitten ist, wird mit ausgespielt. (Aber dann brauchst du im Video auch ein Bild dazu.) Zumindest ist das bei Podigee derzeit so (Stand: September 2026).
Zuverlässig messbar und dynamisch bewerbbar bleiben deine Folgen also hauptsächlich über den klassischen RSS-Weg.
Wenn du mit dynamischer Werbung arbeitest oder auf vollständige, verlässliche Zahlen angewiesen bist, solltest du dir vor der Aktivierung von Video bei Apple und Spotify genau überlegen, ob sich der Reichweitengewinn gegen den Verlust an Kontrolle über Monetarisierung und Daten rechnet.
Fun Fact:
Meine eine Kundin (Fall 1) hat die Verbindung zu Apple und Spotify wieder gekappt, weil sie dynamische Werbung ausspielen will und das mit Video nicht funktioniert (derzeit) mit dem Podigee Dynamic Ad Manager. Sie hat lediglich den automatischen Upload zu YouTube gelassen. Denn hier geht eh (noch) nichts mit Werbeeinnahmen durch dynamische Ads.
Bei der Rückumstellung zu Audio/RSS bei Spotify gab es leider zunächst Probleme. Auch wenn man selber in Exporte die Video-Verbindung deaktivieren und die RSS-Anbindung neu einreichen kann – so sollte man dringend auch dem Support diesbezüglich schreiben.
Meine andere Kundin (Fall 2) hat die Verbindung zu YouTube gekappt, weil sie auch Audio-only ab und zu hat und das Audio dann nicht zu YouTube hochgeladen wird, wenn es kein Video gibt. Es wird kein Video mehr automatisch generiert aus dem Audio. Das war nur bei der RSS-Verbindung zuvor der Fall. Wir hatten in YouTube aber vorher auch Probleme mit Dopplungen, als die Audios automatisch gezogen wurden über den RSS-Feed. Deshalb machen wir bei YouTube nun alles manuell, solange es da noch keine optimale Lösung für uns gibt.
Eine andere Lösung wäre hier gewesen, den Video-Podcast automatisch hochzuladen über Podigee, und nur die Audios dann als Video (mit Standbild) manuell hochzuladen.
Also einiges muss da noch korrigiert werden oder die Video-Upload Varianten können je nach Fall auch ein paar Nachteile mit sich bringen.
Nichts destotrotz ist es eine Arbeitserleichterung, die Videos automatisch hochzuladen mit nur einem Klick. Wer das Video-Game mitmachen und seinen Podcast auch bei Apple haben möchte, kommt da sowieso nicht drum herum, es so zu machen.
Natürlich kannst du auch auf YouTube oder Spotify weiter manuell hochladen. Aber praktisch ist der automatische Upload schon. Wenn erstmal alles richtig eingerichtet und verknüpft ist und alles auch fehlerfrei läuft.
Wie sich die Kosten und generell das Ding Video-Podcast weiterentwickeln, bleibt abzuwarten.
FAQ
Muss ich meinen Video-Podcast automatisch oder manuell hochladen?
Beides geht.
Du kannst deine Videos manuell bei YouTube (in YouTube Studio) und manuell bei Spotify (in Spotify for Creators) hochladen. Bei Apple geht es jedoch nicht manuell.
Du kannst deine Videos auch automatisch über den Hoster hochladen, sofern dies von deinem Hosting-Dienstleister angeboten wird.
Bspw. Podigee übernimmt technisch alles automatisch, sobald du eine Videodatei hochlädst: Audioextraktion für klassische RSS-Plattformen, Verteilung an YouTube, Apple und Spotify. Du musst zuvor nur die Video-Anbindung eingerichtet haben.
Wo kann ich meinen Video-Podcast automatisch hochladen?
Das machst du über einen Hoster, der die technische Verbindung anbietet. Ein deutscher Hoster ist bspw. Podigee. Aber es gibt auch einige weitere Hoster, die die Video-Anbindung anbieten. Da dies in steter Entwicklung ist, check am besten selber:
Apple: podcasters.apple.com/de-de/partner-search
Spotify kommuniziert neue Partner nur über einzelne Blogbeiträge, keine Übersichtsseite. Der letzte Beitrag, den ich gefunden hab, ist von Mai 2026: creators.spotify.com/resources/news/expanding-video-partners-and-platforms
Brauche ich für jede Plattform eine eigene Video-Freischaltung?
Ja, und die Wege unterscheiden sich deutlich. Bei YouTube reicht es, deinen Google-Kanal einmalig mit deinem Hoster zu verbinden, danach läuft die Veröffentlichung automatisch. Bei Spotify aktivierst du die Video-Anbindung direkt in deinem Hoster-Dashboard, sofern dein Hoster als API-Partner gelistet ist. Bei Apple reicht die technische Einrichtung mit dem API-Schlüssel dagegen nicht aus: du musst zusätzlich aktiv bei Apple nachfragen, dass deine Show für HLS-Video freigeschaltet wird, über das Kontaktformular in Apple Podcasts Connect. Eine automatische Freischaltung für alle Shows gibt es bei Apple derzeit nicht.
Warum erscheint mein Video nicht bei Apple, obwohl ich den API-Schlüssel hochgeladen hab?
Selbst nach Hochladen des API-Schlüssels geschieht die Freischaltung bei Apple für deine Show nicht garantiert automatisch. Dafür musst du Apple proaktiv anschreiben, am besten über das Kontaktformular mit dem Betreff HLS-Video. Schreibe deinen Namen, den Namen deines Podcasts und den Feed rein und bitte um Freischaltung.
Sind meine Audios trotzdem noch in den Podcast-Apps, wenn ich Videos hochlade?
Ja! Auch wenn du nur eine Videodatei beim Hoster hochlädst, werden für die anderen Podcast-Plattformen Audios über den RSS-Feed weiterhin ausgespielt. Der Hoster übernimmt das für dich: Audios werden extrahiert für klassische RSS-Plattformen, Verteilung der Videos an YouTube, Verteilung der Videos und Audios an Apple und Spotify. Du musst zuvor jedoch die Video-Anbindung eingerichtet haben.
Was bedeutet die Video-Verbindung mit Apple und Spotify für den RSS-Feed?
Dein RSS-Feed bleibt bestehen, verliert aber bei beiden Plattformen einen Teil seiner Zuständigkeit, sobald du Video aktivierst. Und zwar unterschiedlich stark.
Bei Spotify wechselt deine komplette Show-Verwaltung auf eine separate Video-Schnittstelle, sobald du Video freischaltest, nicht nur die Video-Episoden.
Bei Apple bleibt dein RSS-Feed weiterhin für Titel, Beschreibung und alle Metadaten zuständig. Nur die eigentliche Videodatei nimmt einen anderen Weg: dein Hosting-Anbieter überträgt sie zusätzlich über eine eigene Schnittstelle an Apple.
Für Hörer*innen und Zuschauer*innen ändert sich dadurch nichts, sie sehen weiterhin eine einheitliche Show. Dein Audio-Feed bleibt für alle klassischen Podcast-Apps unverändert erreichbar.
Wenn du (bspw. wegen dynamischen Ads und der Auszählung der Downloads beim Hoster Podigee) auf die RSS-Verbindung angewiesen bist, wird es tricky.
Was bedeutet die Video-Verbindung für meine Werbeeinnahmen und Statistiken?
Sobald eine Folge direkt an das System der Plattform übergeben wird, läuft der Abruf nicht mehr über deinen Hoster, sondern über die Plattform selbst. Das bedeutet: Diese Abrufe tauchen nicht in deinen Zahlen auf, und dynamische Werbung kann dort nicht mehr eingefügt werden. Nur fest in die Folge eingemischte Werbung kommt mit. Zumindest ist das derzeit der Stand bei Podigee. (Stand: September 2026).
Zuverlässig messbar und dynamisch bewerbbar bleiben deine Folgen derzeit also nur über den klassischen RSS-Weg.
Hinweis: Vielleicht wird sich das noch in Zukunft ändern.
Kann ich die Spotify-Video-Anbindung wieder rückgängig machen?
Ja, du kannst die Verbindung wieder trennen bei Podigee unter Exporte. Aber: Sobald deine Show über die Spotify-Video-API läuft, kannst du deine veröffentlichen Episoden nicht rückwirkend einfach zurück auf RSS umschalten. Das geht nur für die zukünftigen Folgen. Du musst zudem den RSS-Feed wieder aktivieren und solltest zusätzlich den Support kontaktieren, um sicher zu gehen, dass die Umstellung geklappt hat. Überleg dir die Aktivierung also nicht als reinen Test, sondern als Entscheidung mit etwas Verlusten beim Zurückrudern.






